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Für die drei Geschichtskurse der Q2 präsentierte Dr. Daniel Schmidt vom Institut für Stadtgeschichte (ISG) am Dienstag, 21.11.2017, zwischen 11.30 – 13.10 Uhr neue Erkenntnisse über Gelsenkirchener Jugendgruppen während des Nationalsozialismus. Das Rhein-Ruhr-Gebiet war eine der Hochburgen informeller Jugendgruppen wie der Navajos, Kittelbachpíraten oder Edelweißpiraten. Dadurch dasss sie versuchten, ihr Leben und ihre Freizeit abseits von HJ und BDM zu gestalten, zogen sie die Aufmerksamkeit von HJ, Gestapo und Justiz auf sich – als „Bündische“ wurden sie kriminalisiert und verfolgt.

FullSizeRenderVom 5. Juli bis zu 7. Juli fuhren Schülerinnen und Schüler der Geschichtskurse der Q1 zusammen mit Frau Boele-Keimer, Frau Hampe und Frau Rodenhäuser auf eine freiwillige Exkursion nach Weimar, um hier sich hier auf historische Spurensuche zu begeben.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags
Powern für Projekte, die auch Persönlichkeiten bilden: Oberstudiendirektor Frank Kaupert (r.), Schulleiter des Carl Friedrich Gauß-Gymnasiums, und Dr. Christoph Spieker (l.) als Direktor des Geschichtsortes Villa ten Hompel in Münster unterzeichnet im Beisein von Studienrätin Lisa Rodenhäuser aus der Fachkonferenz Geschichte jetzt einen Kooperationsvertrag. Foto: Stefan Querl (Stadt MS).

Das Gelsenkirchener Carl Friedrich Gauß Gymnasium und der Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster haben einen innovativen Kooperationsvertrag geschlossen. ‎Verbindlich festgeschrieben sind damit Projekte, die Schülerinnen und Schülern die Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte und Fragen nach Zivilcourage, mehr Toleranz, Minderheitenschutz und Menschenwürde ermöglichen - so beispielsweise im altersgerechten Lernparcours namens "Demokratiedschungel", der besonders beliebt in Klassen des 9. Jahrgangs ist.

21 06 2017 3Das Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium und das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG) sind am 21. Juni 2017 im Rahmen der Initiative Bildungspartner NRW eine Bildungspartnerschaft eingegangen. Schulleiter Frank Kaupert, und der Leiter des ISG, Prof. Dr. Stefan Goch, unterzeichneten in der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ die vertragliche Vereinbarung. Anwesend waren auch Schülerinnen und Schüler der Q1, die in der Dokumentationsstätte an einem Seminar zur Vorbereitung der Fahrt nach Weimar teilnahmen. Dieses Seminar ist bereits ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem CFGG und dem ISG und soll den Schülerinnen und Schülern die Verbindungen zwischen Gelsenkirchen und dem Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar bewusst machen.

Villa Huegel LK Geschichte

Mit ihren 269 Räumen und 8100 m2 Wohn- und Nutzfläche, umgeben von einem 28 ha großen Park, ist die Villa Hügel mehr als nur ein Unternehmerwohnsitz – sie ist ein Symbol der Industrialisierung Deutschlands.

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