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2020 10 Hygienekonzept

Intertextualität und das Spiel mit sprachlichen Bildern

Wenn Schüler*innen des Gauß-Gymnasiums sich kreativ mit Lyrik beschäftigen, entstehen beeindruckende Texte. Aus einem Deutschkurs der EF stammen die folgenden Gedichte, die allesamt in einem intertextuellen Spiel mit sprachlichen Bildern aus Gedichten von Rolf Dieter Brinkmann, Ulla Hahn, Joseph von Eichendorff, Mascha Kaléko und Bertolt Brecht entstanden sind. Mal wird es melancholisch, mal düster, mal widersprüchlich sehnsüchtig.

anonym veröffentlicht:

Ich sah diese Zukunft!

Jeder wird einverstanden sein,
das Gehirn wird sich beugen,
über das was sein wird.

Denn die Post einsam kommt,
ans Fenster zweimal hin,
wo die Briefe golden schienen
und Sterne willkommen wären.

von Malte Kolberg:

Ich komme nicht mit dem blutigen, auf dem Eis

liegenden Ruder aus den
Fotos heraus, als sei die Gegenwart bereits ein eiskalter

Wind, der das
Ruder und mich nicht verschwinden und uns nicht

verwesen lässt.

von Jonas Brockhaus:

Diese Vergangenheit, keiner war da,

das Gehirn beugt sich über das, was kommt,
aber es kommt nur

die Erinnerung dahin, wo die Gegenwart willkommen wär.

 

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Wie jedes Jahr am Nikolaustag fand auch am vergangenen Freitag der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels an unserer Schule statt. Etwas aufgeregt und mit drei Lieblingsbüchern ausgestattet traten die drei Klassensieger der sechsten Klassen gegeneinander an: Finjas Wöhrl (6b), Sina Weßels (6c) und Moritz Wecker (6a). Die Jury, die aus dem Vorjahressieger Jannis Appelhoff (7a), Lilli Friedmann und Mervan Yazgan (beide Q1) bestand, sowie drei Klassenkameraden der Klassensieger lauschten eine Stunde lang den mitreißenden Lesevorträgen. Sina entführte uns in einen rätselhaften Fall aus einem Band der Detektivreihe „Die drei !!!“ der Autorin Maja von Vogel, mit Finjas ließen wir uns durch ein Labyrinth in dem Roman „Die Stadt der Träumenden Büchern“ von Walter Moers führen und Moritz begeisterte mit einem Band aus der Eragon-Reihe von Christopher Paolini. Anschließend lasen alle drei Kinder aus dem Roman „Der Herr der Diebe“ von Cornelia Funke vor und meisterten auch diesen ihnen unbekannten Text sehr souverän und nahezu fehlerfrei. Das hohe Niveau der Lesevorträge machte der Jury die Entscheidung entsprechend schwer, dennoch kürte sie nach langer Beratung Finjas Wöhrl einstimmig für sein sehr sicheres, flüssiges und lebendiges Lesen zum Sieger des Vorlesewettbewerbs. Finjas wird das Gauß-Gymnasium am 29.02.2020 auf Stadtebene vertreten. Wir drücken ihm die Daumen! Am Weihnachtskonzert wir er eine Weihnachtsgeschichte vorlesen, bei der ihm die gesamte Schulgemeinde lauschen darf.

 „Der haut dir die Nase vor der Tür zu!“

koe 1522Zum Thema „Mir standen die Berge zu Haare! Versprecher als Fenster zur Sprache“ ist die Klasse 6B im Rahmen eines Projekttags am vergangenen Freitag Versprechern in der deutschen Sprache auf den Grund gegangen. Im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Uni Bochum haben die Schülerinnen und Schüler diese auf ihrer Wort- und Lautebene untersucht und selber in der Rolle von Sprachwissenschaftlern eine Befragung auf dem Campusgelände durchgeführt.

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„Fake News - Wie Falschinformationen in den Medien uns in die Irre führen“ – so der Titel des Workshops, an dem die Klasse 8C im Rahmen des Deutschunterrichts im Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum teilgenommen hat. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler mit einem Blick in die Geschichte, dass es Fake News nicht erst seit dem Aufkommen des Internets gibt, sondern eigentlich schon immer da waren. Ein Schwerpunkt des Workshops bestand darin, die Bedeutung sowie die Möglichkeiten von Falschnachrichten in den digitalen und sozialen Netzwerken aufzuspüren und verschiedene Effekte unter die Lupe zu nehmen, durch die wir uns von falschen Nachrichten in die Irre führen lassen. Neben einer allgemeinen Sensibilisierung für das Thema lernten die Schülerinnen und Schüler zudem nützliches Handwerkzeugs kennen, die bei der Überprüfung möglicher Fake News hilfreich sein können, z.B. den „ARD Faktenfinder“ sowie die Seite „Mimikama.at“, die mit dem Slogan „Zuerst denken, dann klicken“ den Ertrag des Workshops prägnant zusammenfasst.

vorlese7 (1)Am 06.12.2018 fand der inzwischen alljährlich stattfindende Vorlesewettbewerb der Jahrgangstufe 6 statt, der jährlich von Frau Köllmann und Frau Hönninger organisiert wird. In diesem Jahr hatten sie zudem zahlreiche Unterstützung von den Referendarinnen Frau Pilz, Frau Kazakou und Frau Gabryszczak sowie von der Praxissemsterstudierenden Frau Schwarz, die alle auch am Tag des Vorlesewettbewerbs zugegen waren.

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