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China 2019

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niedermayer 1In den 14 Tagen Chinaaustausch habe ich sehr viele neue Eindrücke von einem Land gesammelt, welches in meinen Vorstellungen ganz anders ausgesehen hat, als ich es vermutet habe. Unsere besuchten Städte während der Rundreise waren Peking, Shanghai, Hangzhou und Souzhou. Alle genannten Städte sind einzigartig, besonders und voller Menschen gewesen. Solch ein hektischer Strom aus Passanten und dem Verkehr habe ich selbst noch nie erlebt. Ich hatte das Gefühl jeder fährt wie er will, hauptsache man ist der Erste. Den Smog in den Städten hautnah zu erleben, diesen zu riechen, einzuatmen und zu sehen wie er die Sicht einschränkt und die Farben verändert war für mich vor der Reise unvorstellbar.  Am Anfang der Reise besuchten wir die chinesische Mauer. Malerisch und gewaltig zieht sich dieses Weltwunder durch das Land. Die von Wald bedeckten Berge auf der sie errichtet wurde, sind unfassbar schön und farbenfroh. Ich hatte das Gefühl, dass die Aussicht hier grenzenlos ist. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen. Vielleicht komme ich in ein paar Jahren wieder und werde mein dort aufgehängtes Schloss wiedersehen (wer weiß ;)). Im Laufe der Rundreise stellte ich fest, dass die Chinesen das überwiegend graue Stadtbild mit den buntesten Blumen versuchen zu verbessern/zu verschönern. Dies finde ich, ist ihnen gut gelungen.

Die verbotene Stadt war ebenfalls fantastisch. Eine Mischung aus architektonischer Meisterleistung und chinesischer Geschichte. Leider war zu diesem Zeitpunkt unseres Besuchs Regen. Trotzdem habe ich viele Eindrücke mitgenommen.

Beeindruckt haben mich besonders die vielen Wolkenkratzer mit der wechselnden bunten Reklame in Shanghai und das zweithöchste Gebäude der Welt mit seiner geschwungenen Architektur. Wir hatten das Privileg die berühmte Skyline nachts während einer Bootstour erleben zu dürfen. Unbeschreiblich schön!

Die gesamte Rundreise haben wir in komfortablen Hotels und Reisebussen verbracht. Geführt wurden wir von einem Guide. Wir wurden gut verpflegt – auch wenn das chinesische Essen sehr speziell ist.

Nach einer entspannten Nacht lagen 4,5 Stunden Fahrt ins Landesinnere vor uns. Wir trafen unsere Austauschschüler und wurden herzlichst empfangen. Vom ersten Augenblick an mochte ich meine Familie sehr und ich wurde wie ein Familienmitglied behandelt.

Einen Tag später ging es direkt in die Schule, wo bereits alle SuS gespannt auf uns warteten. Wir bekamen die Schuluniform und ich hatte meinen ersten Unterricht. Ich war beeindruckt von der Disziplin, die die Schülerinnen und Schüler trotz ihres harten und langen Alltags aufwiesen. Wir waren nie alleine. Nachmittags trafen wir uns mit den anderen deutschen Austauschschülern und ihren Chinesen und machten tolle Aktivitäten wie z.B. die Erkundung eines Dinosaurierparks.

Bei bestem Wetter stand am darauffolgenden Tag ein Ausflug in die berühmten Sanqing Berge an, die vor kurzem zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Nach einer zweistündigen Busfahrt ging es mit einer Gondel auf 2500 Meter. Auf gutem Terrain wanderten wir ca. 4 Stunden und konnten in die weite Ferne Chinas gucken. Die malerische Landschaft zog sich durch das ganze Gebirge. Zwischen tropischen Pflanzen gab es auch immer eine Pausenstation, sodass jeder mithalten konnte. Gegen Abend gingen wir Hot-Pot essen. Ich hatte nicht so große Erwartungen an das Essen, doch es gab für jeden etwas. Vom Schweinegehirn bis hin zu Chicken Nuggets gab es für jeden Geschmack genau das Richtige.

niedermayer 2Die nächsten Tage über besuchten wir die Schulen und hatten Probeunterricht in den Fächern Musik, Kunst und Sport. Am meisten hat mich der Sportunterricht begeistert, wo wir eine Lehrstunde in Kung-Fu bekommen haben.

 Am letzten Tag wachte ich mit einem mulmigen Gefühl auf, denn es war der Tag der Abreise. Nach einer Abschlussfeier und einem Abschluss-Mittagessen ging es an den traurigsten Part der Reise: das Verabschieden. Es fiel mir sicherlich nicht leicht „Tschüss“ zu sagen, aber man sieht sich immer zwei Mal im Leben.

Die  Rückfahrt über herrschte überwiegend traurige Stimmung. Jeder war in seine eigenen Gedanken vertieft und ließ die wunderschönen Wochen Revue passieren.

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Abschließend kann ich sagen, dass China eine der besten Reisen meines bisherigen Lebens war und ich noch nie so viele neue und interessante Eindrücke aus einem Land mitgenommen habe. Ich startete mit großen Befürchtungen in ein völlig unbekanntes Land. Ich machte mir viele Gedanken, ob ich wirklich mitfahren will, doch ich kann mit Stolz sagen, dass ich diesen Schritt gewagt habe und es im Nachhinein genau die richtige Entscheidung war.

Max Niedermayer, EF


Mehr Artikel zur Chinafahrt 2019 findet ihr unter diesem Link.

 

Mit leichtem Zeitdruck brachen wir bereits um 7'00 Uhr zum Airport auf. Viele Dinge mussten berücksichtigt werden und eventuell das ein oder andere Gastgeschenk nochmal umgepackt werden.

Allen Befürchtungen zum Trotz, dass etwas schief gehen könnte, was den geplanten Abflug um 11'45 Uhr gefährden würde, gingen alle formalen Abläufe nahezu reibungslos vonstatten. Kleine Schönheitsfehler wie unerlaubte Wimpernzangen im Gepäck oder Powerbanks im Handgepäck wurden genauso mühelos umschifft wie Übergepäck weggelächelt.

Als man um 9.15 Uhr bereits am Gate stand war noch genügend Zeit um zum Abschied noch nicht bedachte Geschenke zu kaufen bevor das Boarding des Air China Flugzeuges beginnen konnte.

Zum aktuellen Zeitpunkt sitzen alle friedlich im mit dem neuen, kostenlosen Wi - Fly ausgestatten Airbus 350 und träumen von ihren Erlebnissen oder auch von “ zu Hause“.

Der Sonntag ist auch in Yushan für die meisten arbeitsfrei. Zeit also sich um die Familie und das neue Mitglied zu kümmern.

Während die Lehrkräfte einen Ausflug zum See machten, waren die Erlebnisse unserer SchülerInnen so verschieden wie die Familien auch.

Einige Beispiele sind: Fotoshooting mit der Familie, ins Kino gehen (ja, es gab deutsche/englische Filme), im Dschungel grillen, mit dem Boot fahren, Shoppen in Shangrao oder in einem Funpark Rasenski fahren. Was jeder einzelne gemacht hat ist selbst herauszufinden.

Als um 9'00 Uhr alle in die große Turnhalle kamen liefen die Vorbereitungen für die Abschiedsveranstaltung bereits seit langem. Die Stimmung war gedrückt, wusste man doch, dass bald ein Auf Wiedersehen folgen würde.

Als um 9.00 Uhr Schulleiter Lee seine Abschiedsrede hielt waren die Augen zwar noch trocken, die Bewusstheit über den Abschied ließ aber bei dem laut verlesenen Abschiedsbrief von Celine (Gymnasium Wanne) schon die ersten Schluchzer ertönen.

Nach der Abschiedsrede durch die Deutsche Seite durch Stefan Meissner und dem offiziellen Austausch der Gastgeschenke ging es zum gemeinsamen Mittagessen mit den Gasteltern. Die deutschen Lehrkräfte hatten hier die Gelegenheit jeder Gastfamilie ein ganz persönliches Dankeschön auszusprechen und so ihre Anerkennung auszudrücken.

Als der Transferbus nach Shanghai schließlich vor das Hotel fuhr um die 41 Personen umfassende, Deutsche Austauschdelegation abzuholen, gab es für die meisten kein Halten mehr. Die letzten Umarmungen wurden ausgetauscht und Tränen flossen.

Auf der Fahrt ins 7 Fahrtstunden entfernte Ramada Hotel in Pudong tauschten viele ihre Gedanken und Erfahrungen aus oder hingen ihnen einfach für sich selbst nach.

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image0Am 10. Tag ging es richtig los. In 4 Unterrichtsstunden wurde den Schülerinnen und Schülern ein kurzer Abriss über traditionelle Lehrinhalte gegeben. Hier ging es z.B. um einen Überblick über chinesische Kunst der verschiedenen Dynastien.

Eigentlich stand der gesamte Tag im Zeichen der Kunst. So gab es weitere Unterrichtseinheiten in Kampfkunst, Musik und der Kunst des Scherenschnittes. Nach diesen 4 Stunden gingen alle zum Mittagessen. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung mit dem einheimischen Partner.

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