Archiv der Kategorie: Tiere

Der Seeteufel

Der Seeteufel, den viele bestimmt als Anglerfisch oder Lotte kennen, gehört zu der Art der Armflosser. Das sind Knochenfische, die Brustflossen haben. Der Seeteufel lebt meist im nordöstlichen Atlantik von der Küste Marokkos bis nach Norwegen und der Südküste Islands, aber auch bei den Azoren, im Mittelmeer, in der Adria, der Ägäis und im Schwarzen Meer. Er lebt in Tiefen von 20 bis 1000 Metern unter dem Meer.

Der Anglerfisch hat einen langen abgeflachten Körper ohne Schuppen. Außerdem haben sie einen extrem breiten, großen und auch abgeflachten Kopf. Sie haben sehr starke Zähne, die sie zum Zerkauen kleinerer Fische benötigen.

Diese Fische können bis zu zwei Meter lang werden, werden aber meistens nicht mal einen Meter lang. Sie können allerdings auch nur 50 kg schwer werden.

Die Frage ist nur, wie können sie dort unten Beute finden? Vorne am Mund haben sie ein lllicium, eine Art Angel, die leuchtet. Damit ziehen sie andere Fische an, die wie Motten nach Licht suchen und dann natürlich zu diesem Licht schwimmen. Dann, wenn die kleinen Fische nah genug an dem Seeteufel sind, schnappt er blitzschnell zu und verschlingt die Beute mit einem Bissen.


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Die Wüstenrennmaus

Wüstenrennmaus

Die Wüstenrennmaus wird auch mongolische Rennmaus oder Gerbil genannt. Sie ist ein Säugetier und gehoert zur Nagetierart. Sie wird 10 bis 12 cm groß und wiegt 80 bis 120 Gramm.  Die Männchen wiegen mehr als die Weibchen. Die Wüstenrennmaus kann 3- 4 Jahre alt werden, obwohl die meisten ihrer Art vorher ihren Feinden zum Opfer fallen.

Ihr weiches Fell ist hellbraun, ihr Bauch ist allerdings weiß. Die Wüstenrennmaus ähnelt mit ihrem Aussehen stark einer Maus. Auffällig sind ihre großen Augen und die winzigen Ohren. Sie ist ein Pflanzenfresser. Auf ihrer Speisekarte stehen Blätter, Wurzeln und Gräser.

Ihre ursprüngliche Herkunft ist Asien. Dort lebt sie in der Mongolei,  in Sibirien aber auch in China. Die Wüstenrennmaus schläft tagsüber, denn sie ist nachtaktiv. Sie lebt in der Wüste ist aber auch in der Steppe und der Halbwüste zu finden. Daraus leitet sich auch ihr Name ab: Wüstenrennmaus. Ihre natürlichen Feinde sind der Bussard, der Fuchs, der Uhu, das Wiesel und der Wolf. Die Wüstenrennmaus ist ein Einzelgänger. Vom Aussterben bedroht ist sie nicht!

Ihre Vorderbeine dienen Hauptsächlich dem Graben, Fressen und der Körperpflege, ihre langen und muskulös gebauten Hinterbeine dienen hauptsächlich dem schnellen Rennen. Die Wüstenrennmaus ist perfekt den klimatischen Bedingungen angepasst. Sie hält dem trockenen, kalten Winter und dem trockenen, heissen Sommer stand. Allerdings verträgt sie Nässe nicht sehr gut!

Sie ist eigentlich immer gut versteckt, im Gras oder unter der Erde. Unter der Erde legen sie dann ihre Behausung an, wo sie dann leben und ihr Essen verstauen.


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Nashörner

Nashörner sind sehr stark vom Aussterben bedroht. Sie sind sehr beliebt bei Wilderern, wegen ihrer Hörner, die aus Elfenbein bestehen. Damit die Wilderer an das Horn kommen, werden die Tiere erschossen!

Damit so etwas in Zukunft nicht mehr passiert, gibt es Hilfsorganisationen wie zum Beispiel den WWF.  Sie  setzen sich dafür ein, dass die Tiere geschützt werden. Sie machen z.B. Reservate auf, in denen Wilderei verboten ist.

Außerdem fangen sie  die Nashörner ein und schneiden ihnen die Hörner ab, damit diese Nashörner für die Wilderer unbedeutend sind und nicht getötet werden. Das tut den Nashörnern nicht weh, das ist nämlich so, als wenn du dir die Nägel schneidest! Aber warum müssen die Wilderer die Nashörner eigentlich umbringen? Das tun sie deshalb, weil das ungefährlicher für die Wilderer ist. Natürlich könnten die Wilderer die Nashörner auch einfach einschläfern, doch dann müssten sie sich sehr beeilen und das Horn von den Nashörnern ist natürlich dicker als unser Fingernagel. Diese Methode, die Nashörner zu töten, ist sicherer und geht schneller.

Manche der Wilderer sind arme Bauern, die sich nur ein Gewehr leisten können und einfach auf die Nashörner schießen, so dass die Nashörner nicht sofort sterben, sodass die armen Nashörner auf grausame Art und Weise sterben! Wir müssen etwas dagegen tun sonst werden die Nashörner bald als ausgestorbene Art gelten! Der WWF kümmert sich darum das diese Wilderei bald aufhört. In ganz Afrika tobt die schlimmste Nashorn-Wilderei der letzten 10 Jahre!

Wenn man es genau beschreiben möchte, leben die Nashörner in der Savanne in Afrika. Ursprünglich kommt das Nashorn aus der Gegend, wo sich Asien und Europa durch eine Grenze teilen. Heutzutage leben Nashörner in der Savanne und im Regenwald.

Nashörner sind wundervolle Tiere. Wir müssen alles tun um diese Wilderei zu stoppen oder es wenigstens ein bisschen zu verringern, sodass nicht mehr so viele Nashörner sterben müssen.


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