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Foto Preisverleihung Kirchentag

Am Samstag, dem 22.06.2019 begaben sich vier mutige Schüler auf eine fantastische Reise in die verbotene Stadt – Dortmund. Nun, abgesehen von einer (meiner persönlichen Meinung nach absurden) Fußballrivalität gab es in Dortmund letzte Woche ein Großevent – der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag wurde von Donnerstag bis Sonntag abgehalten. Das diesjährige Motto war die biblische Wendung „Was für ein Vertrauen“ (2 Kön 18,19 LUT).

Unter ebendiesem Motto, oder eher dem vereinfachten Thema „Vertrauen“, hatte Frau Webers evangelischer Religionskurs der Q2 an einem Videoprojekt gearbeitet, um die Ergebnisse dieses Projekts bei einem Wettbewerb des Kirchentags einzureichen. Wir Schüler also – drei, die den Film ersonnen und umgesetzt hatten, und eine Komparsin (die anderen waren leider verhindert) – waren nun in Dortmund angelangt. Nach einer Himmelfahrt, oder einem Himmelsmarsch, dank überfüllter U-Bahn-Stationen, kamen wir, begleitet von einer Mutter, endlich an den Westfalenhallen an und konnten uns dort mit Frau Weber treffen. Zu unserer Überraschung hatten auch Herr Vogt und Frau Hönninger ihren Weg zu dem Stand gefunden.

Wir wurden freundlich begrüßt und schnell auf die Fragen vorbereitet, die uns gleich gestellt werden würden. Kurz darauf begann auch schon die Veranstaltung. Als erstes wurde eine Skypeunterhaltung mit einer Lehrerin an der Deutschen Schule Tokyo Yokohama versucht, welche allerdings kläglich an einer schlechten Internetleitung scheiterte. Schade eigentlich, denn der Film der japanischen Schule, wie auch der Film der anderen physisch anwesenden Gewinnerschule waren trotz gewisser technischer Schwierigkeiten seitens des Standes definitiv würdige Mitgewinner.

Endlich wurden wir aufgerufen und durften unseren dreiminütigen Kurzfilm „Dr. Trust“ (welcher übrigens auch auf YouTube zu finden ist https://www.youtube.com/watch?v=WlWHM7bL9TY) erklären. Unsere Kritik an Kapitalismus, Profitsucht und der Konsumgesellschaft, sowie der Zweifel an der Idee, dass Vertrauen (ein so seelischer, moralischer Wert) durch eine Chemikalie in unserem Gehirn ausgelöst werden und in Flaschen verkauft werden kann (siehe Profitsucht- und Kapitalismuskritik), war schnell erklärt, und als wir unsere Urkunde für den ersten Platz in den Händen hielten, wussten wir, dass wir stolz auf uns sein konnten. Vielleicht waren wir sogar fast so stolz wie Frau Weber.

Danach gingen wir gemeinsam an einem der Kirchentagsstände essen, und als wir aufgegessen hatten, trennten wir uns und jeder verfolgte seine eigenen Ziele auf dem Kirchentag. Wir waren alle sehr zufrieden mit uns – schließlich gewinnt man nicht jeden Tag den ersten Platz!

Besuch von Ina de Cruppe

Foto Artikel Warum ich MenschenOb sie schon einmal einen toten Menschen erlebt hätten, war die Frage, die zu Beginn des Unterrichtsvorhabens im Raume stand. Keiner der Schülerinnen und Schüler des 9er-Relikurses konnte eine solche Erfahrung aufweisen. Damit stehen sie symptomatisch für viele, denn Sterben und Tod sind Erlebnisse, die in unserem Alltag wenig präsent sind, obwohl sie doch immer wieder vor Augen geführt werden. Schließlich stehen Tote in Krimibüchern und Filmen hoch im Kurs. Aber in der Realität?

Um so offener war der Umgang mit der Thematik, als sich die Schülerinnen und Schüler über Grabinschriften, Texte über die Stufen des Sterbeprozesses, Lieder über das Leben oder Vorstellungen vom Jenseits an den nichtalltäglichen Bereich annäherten. Spannend wurde es, als Ina de Cruppe vom ambulanten Hospizdienst des Gelsenkirchener Hospiz-Vereins zu Besuch war. Als hauptamtliche Koordinatorin berichtete sie der Gruppe von ihren Aufgaben: Der ambulante Hospizdienst verfolgt die gleiche Arbeit, die die Hospizhäuser tun, im häuslichen Umfeld. Wenn also eine Person zu Hause im Sterben liegt, kommt eine der haupt- oder ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen regelmäßig zu Besuch, um den Sterbeprozess zu begleiten und die Angehörigen in ihren Sorgen zu unterstützen.

Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen, sie waren neugierig und wollten Hintergründe und Alltagssituationen näher beleuchtet haben. Dabei konnte Frau de Cruppe viel aus ihrer Erfahrung schöpfen, so dass die Gruppe ein anschauliches Bild bekam, wie es ist, wenn Menschen Menschen im Sterben begleiten. Die Fragen machten deutlich, dass es den Heranwachsenden nicht nur um die Sterbenden ging, sondern auch die Arbeit und den Umgang der Beraterin mit diesen für sie ja alltäglichen Grenzsituationen hinterfragten.

Frau de Cruppe war am Ende sehr positiv angetan von der Lerngruppe, die sich mit Neugierde und Empathie auf das Gespräch eingelassen hatte. Zum Schluss ließ sie eine aufgeschriebene Geschichte eines Mann da, die in der Folgestunde umgesetzt wurde: Der Mann hatte eine Krankheitsdiagnose bekommen, die nicht heilbar war. Eine Gestaltpädagogin annimierte ihn, seine Gedanken und Gefühle in Bilder zu übertragen. So entstand ein Bilderzyklus, über dessen Betrachtung und Auswertung das Sterben und der Tod des den Schülerinnen und Schülern unbekannten Mannes ein ganzes Stück näher kam.

Abgeschlossen wurde das Unterrichtsvorhaben mit dem Besuch des Friedhofs an der Kirchstraße. Auch hier galt, dass dieser Ort nicht zum Alltagsleben der Schülerinnen und Schüler gehört. Sicher, man sieht ihn und fährt an ihm vorbei. Doch einen Friedhof besuchen, wenn man nicht gerade einen Angehörigen dort begraben hat? So erkundete man die Gräber, betrachtete die Art und Weise, wie Menschen ihrer Lieben gedenken, und würdigte die Gestaltung der Gesamtanlage. Besonderheiten wurden letztlich allen vorgeführt.

Die Lehrkräfte Weber und Wichmann erhofften sich am Ende, dass der Unterricht ein Stück dazu beitragen konnte, die Sprachlosigkeit und Handlungsohnmacht der jungen Menschen gegenüber dem Tod ein wenig zu öffnen. (WN)

 

20170608 labor.jpg 320x0 q85 subsampling 2Was hat eine Kokosnuss mit Religion zu tun? Welche Feste feiern thailändische Buddhisten? Und wo wird gerade eine neue Moschee im Ruhrgebiet gebaut?

Heute hatten 19 Schülerinnen und Schüler im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum erstmals die Möglichkeit in der Rolle von Wissenschaftler/innen die religiöse Vielfalt in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zu erforschen. Im Rahmen des Europatags des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums aus Gelsenkirchen erkundeten die Sieben- und Achtklässler die bunte religiöse Mischung des Ruhrgebiets. Dabei wurden sie von ihrer Lehrerin, Frau Köllmann, tatkräftig unterstützt. 

weihnachtsgeschenkaktion2017Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?“ ließ vor etwa 25 Jahren Franz Beckenbauer in einem Werbeclip in leicht bayerischem Akzent ertönen. Ja, in der Tat, es ist bald Weihnachten! Und während die Menschen durch die Geschäfte der Stadt hechten oder sich durchs Internet auf der Suche nach dem passenden Geschenk wühlen, sammelten sich in einem der Verwaltungsräume des Gauß Türme von liebevoll verpackten Geschenken. Das Christkind war offensichtlich schon da!!

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Neugierig fragen die Enkelkinder ihren Opa über Gott aus. Dabei reden sie immer wieder vom Himmel. Und das stört den Opa: „Ich möchte nur wissen, welchen Himmel ihr denn meint.“ - „Den Himmel Gottes natürlich. Wenn man von Gott redet, dann spricht man doch immer zugleich vom Himmel. Man sagt, dass Jesus aufgefahren ist gen Himmel und dass die Toten dorthin kommen. In Gebeten und Liedern ist ja auch vom Himmel die Rede.“ - „Genau, deshalb hat mir eure Frage missfallen. Man soll nämlich nicht glauben, dass Gott im Himmel wohnt, dass er sich auf einem weit entfernten Planeten versteckt oder ich weiß nicht wo …“ - „Und warum reden dann alle Religionen vom Himmel?“ (Jacques Duquesne, Opa, was ist Gott? München 2001, S.7/8.)
Weil … ja, gute Frage! Und warum reden auch wir im Religionsunterricht vom Himmel? Und über vieles mehr, das nicht sofort erklärbar ist? Und wir Relilehrer auch keine klaren Antworten gegben können?

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