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Den Abschluss der Fahrt bildete die Besichtigung des Konzentrationslagers Buchenwald auf dem Ettersberg, der gerade mal 8km von der Kulturstadt Weimar entfernt ist. Für jeden war dies etwas Besonderes, was man auch schon auf der Hinfahrt an der ruhigen und gespannten Stimmung merkte.

 

Zuerst waren wir am Mahnmal.

2016-06-23 buchenwald1

 

Dort sind die beiden letzten Fotos der Fahrt entstanden. Unausgesprochen verspürte keiner das Bedürfnis Aufnahmen im Konzentrationslager zu machen. Wir haben unsere Bilder im Kopf mitgenommen.

 

Dann sind wir zum Konzentrationslager gefahren. Dort haben wir zuerst einen 30 - minütigen Film gesehen und anschließend wurden wir für die Führung in zwei Gruppen eingeteilt. Die Museumspädagogen erzählten zu Beginn etwas über die Geschichte von Buchenwald und auch über die aktuellen Geschehnisse dort.

 

Nachdem wir uns im Modell das komplette Konzentrationslager angeschaut hatten, sind wir auf die Fläche gegangen, auf der die Gefangenen untergebracht waren. Über 100.000 Menschen haben dort unter den schlechtesten Bedingungen gelebt. Das Ausmaß und die Atmosphäre der Anlage waren ergreifend. Man konnte jedem Einzelnen seine Betroffenheit anmerken. Jeder war geschockt und erschlagen von den Ereignissen, die sich dort abgespielt haben.

 

Im Anschluss daran haben wir uns die Verbrennungs- sowie die nachgebaute Genickschussanlage angeschaut. Gerade dort konnte man sich fast 1 zu 1 in die Situation hineinversetzen.

 

Zum Schluss hatten wir noch ein wenig Freizeit. Die meisten nutzten diese, um ins Museum zu gehen. Einige schritten aber auch die Wege ab, die den Umrissen des Lagers nachempfunden waren.

 

Abschließend lässt sich sagen, dass der Besuch in Buchenwald eine wichtige Erfahrung war. Die Größe dieses unermesslichen Leides, das die Menschen ertragen mussten, konnte man zum ersten Mal nachvollziehen. Jeder war überwältigt, schockiert und betroffen und an keinem ging der Besuch spurlos vorbei. Der Besuch eines Konzentrationslagers ist etwas Einmaliges und wir sind froh die Chance wahrgenommen zu haben.

David Barzen und Timon Wenzel, Q1

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