21 06 2017 3Das Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium und das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen (ISG) sind am 21. Juni 2017 im Rahmen der Initiative Bildungspartner NRW eine Bildungspartnerschaft eingegangen. Schulleiter Frank Kaupert, und der Leiter des ISG, Prof. Dr. Stefan Goch, unterzeichneten in der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ die vertragliche Vereinbarung. Anwesend waren auch Schülerinnen und Schüler der Q1, die in der Dokumentationsstätte an einem Seminar zur Vorbereitung der Fahrt nach Weimar teilnahmen. Dieses Seminar ist bereits ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem CFGG und dem ISG und soll den Schülerinnen und Schülern die Verbindungen zwischen Gelsenkirchen und dem Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar bewusst machen.

Das ISG wird für die Schülerinnen und Schüler sowohl als Stadtarchiv als auch als Dokumentationsstätte und Forschungseinrichtung erlebbar. Es bietet die Möglichkeit, im Sinne forschenden Lernens selbstständige Recherche- und Medienkompetenz zu erwerben und so die methodischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu erweitern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ISG stellen ihre archivfachliche und wissenschaftliche Expertise zur Verfügung, diskutieren mit den Schülerinnen und Schülern Ansatzpunkte und Fragestellungen und begleiten konstruktiv Präsentationen der Ergebnisse.

Die Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit, einen lebendigen und vielseitig ansprechbaren außerschulischen Lernort kennenzulernen, der sie bei der Erforschung der Vergangenheit ihrer Stadt in vielfältiger Weise unterstützen kann. Dieser praxiswissenschaftliche Ansatz soll fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts in der Sekundarstufe I und II am Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium werden.

Ein erster Themenschwerpunkt der Zusammenarbeit im nächsten Schuljahr sollen jüdische Schüler und Lehrer des Gauß im Zeitraum 1933 – 1945 sein.