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Unterzeichnung des Kooperationsvertrags
Powern für Projekte, die auch Persönlichkeiten bilden: Oberstudiendirektor Frank Kaupert (r.), Schulleiter des Carl Friedrich Gauß-Gymnasiums, und Dr. Christoph Spieker (l.) als Direktor des Geschichtsortes Villa ten Hompel in Münster unterzeichnet im Beisein von Studienrätin Lisa Rodenhäuser aus der Fachkonferenz Geschichte jetzt einen Kooperationsvertrag. Foto: Stefan Querl (Stadt MS).

Das Gelsenkirchener Carl Friedrich Gauß Gymnasium und der Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster haben einen innovativen Kooperationsvertrag geschlossen. ‎Verbindlich festgeschrieben sind damit Projekte, die Schülerinnen und Schülern die Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte und Fragen nach Zivilcourage, mehr Toleranz, Minderheitenschutz und Menschenwürde ermöglichen - so beispielsweise im altersgerechten Lernparcours namens "Demokratiedschungel", der besonders beliebt in Klassen des 9. Jahrgangs ist.

Doch auch propädeutische Angebote für die Oberstufe und fächerübergreifende Aktivitäten bündelt die neue Bildungspartnerschaft, die unter Schirmherrschaft des NRW-Schulministeriums steht, aber auch lokal besondere Akzente setzt. Konkret ist etwa das Institut für Stadtgeschichte im Gelsenkirchener Wissenschaftspark eingebunden, wenn es um die Vor- und Nachbereitung einer Exkursion nach Weimar geht. Dort wird die Sekundarstufe II in Kürze die Gedenkstätte Buchenwald besuchen, den Ort eines früheren KZ und eines sowjetischen Speziallagers der Nachkriegszeit. Alles andere als eine einfache Kursfahrt, wirft die Begegnung mit Buchenwald doch Grundfragen menschlicher Existenz und Ethik auf. Auch die Frage nach dem "blinden Fleck" der Unfassbarkeit, die angesichts der Dimensionen von Willkür und Grausamkeit mit den NS-Verbrechen einher ging.

Oberstudiendirektor Frank Kaupert als Schulleiter und Dr. Christoph Spieker, Direktor des Geschichtsorts Villa ten Hompel, unterstrichen bei der Vertragsunterzeichnung die Verbindlichkeit, aber auch die Vielseitigkeit der "BiP Gedenkstätte und Schule", die es einzugehen lohne. Gerade im Konzert mit dem jüngsten Europa-Projekt am Gauß oder dem Bezug zum Curriculum der unterschiedlichen Jahrgänge biete die Bildungspartnerschaft Chancen, auch die Persönlichkeiten der Schülerinnen und Schüler positiv weiter zu entwickeln und die jungen Menschen historisch-politisch urteilsfähig zu machen. Mitgliedern des Kollegiums seien zudem zusätzliche Möglichkeiten der Fortbildung eröffnet: Während der Yad Vashem-Lectures beispielsweise, einer Reihe der für Gelsenkirchen zuständigen Bezirksregierung. die in der Villa ten Hompel stattfindet. Oberstudiendirektor Frank Kaupert und Studienrätin Lisa Rodenhäuser berichteten von der Begeisterung, die es im 9. Jahrgang bereits nach der ersten Reihe pädagogischer Pilotseminare gegeben habe. Der "Demokratiedschungel" sei begehrt, machten Dr. Christoph Spieker und sein Stellvertreter Stefan Querl als Gäste der Schule in Gelsenkirchen deutlich und dankten besonders der Schulleitung, der Fachkonferenz Geschichte wie allen Gremien der Schule, die den Kooperationsvertrag einmütig befürwortet hatten. Mehr zur Villa ten Hompel und zur "BiPa" auch online:

Am Mittwoch, den 21. Juni 2017 wird das Gauß-Gymnasium auch eine Bildungspartnerschaft mit der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ abschließen.

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45888 Gelsenkirchen

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