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Banner Tag der Offenen Tür

2018 03 17 AktivitaetenÜbersicht der Arbeitsbereiche, Aktivitäten und Verantwortlichen an unserer Schule

Manche Arbeitsbereiche sind verlinkt, sodass ein Klick darauf zu einem Homepageartikel führt:

Wir freuen uns, dass unsere Schule u.a. mit diesen Zertifikaten ausgezeichnet ist:

 

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certilingua

CertiLingua

www.certilingua.net
www.schulministerium.nrw.de

respekt zeigen hut ab

Hutab Respekt zeigen

www.respekt.nrw

lernpotenziale

Lernpotenziale.
Individuell fördern im Gymnasium.

www.lernpotenziale-gymnasium.de

schule der zukunft

Schule der Zukunft

www.schule-der-zukunft.nrw.de

sor smc

Schule ohne Rassismus

www.schule-ohne-rassismus.org

siegel weltklasse schule weiss2

Weltklasse! Schule

www.bildungskampagne.org

Einladung zur Spaß Olympiade 2019Am Montag, den 07.10.2019 zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr findet wie jedes Jahr die Spaß-Olympiade auf dem Schulhof des Gauß statt. Spiel, Spaß und Snacks warten auf die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen.

Alle Grundschüler der 4. Klassen sind dazu ebenfalls herzlich eingeladen. In Teams mit den 5ern messen sie sich bei lustigen und spanenden Wettkämpfen und schnuppern schon mal etwas "weiterführende Schulluft". Für die Eltern der 4.Klässler bieten unsere Oberstufenschüler in der Zeit Kaffee und Kuchen an.

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Ein erfolgreicher Tag der offenen Tür zeigt das lebendige Miteinander am Gauß. Der Tag begann für einen Samstag schon recht früh. Eltern waren die ersten, die im Schulgebäude aktiv und sehr beschäftig hin und her liefen, hier Tische rückten, dort Tassen und Teller bereitsstellten. Auch die Lehrerschaft war nicht weniger fleißig. In den Klassenräumen - die Schulmöbel waren zum großen Teil bereits am Vortag umgestellt - wurden die letzte Plakate aufgehängt, die Computer hochgefahren oder Schulbücher ausgelegt. Nach einer kurzen Dienstbesprechung, in der die Teilnehmer über die wesentlichen aktuellen schulischen Belange informiert oder noch offen gebliebene Fragen beantwortet wurden, konnte er starten, der große Tag der offenen Tür am Gauß.

Hier ein Rückblick in Bildern!

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Was ist Gender Mainstreaming?

Der Begriff Gender stammt aus dem englischen Sprachraum und hat sich in Deutschland als Fachbegriff eingebürgert. Die Verwendung dieses Fachbegriffs bietet sich an, weil im Deutschen mit dem Wort Geschlecht in der Regel das biologische Geschlecht gemeint ist. Im englischsprachigen Raum gibt es dagegen die Möglichkeit zwischen „sex“  (biologisches Geschlecht) und „gender“ (politisch, sozial, kulturell geprägte Geschlechterrollen) zu unterscheiden:

Der englische Begriff Mainstreaming bedeutet übersetzt „Mehrheitsstrom“. In diesem Fall ist das Einbringen einer inhaltlichen Perspektive gemeint, die als Querschnittsaspekt zu einem Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen in der Schule gemacht wird.

Der zusammengesetzte Begriff Gender Mainstreaming bezeichnet die Strategie, die Gleichstellung von Mädchen und Jungen bzw. Frauen und Männern zu einem wesentlichen Ziel von allen Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen zu machen.

Wozu brauchen wir Gender Mainstreaming?

Viele der bestehenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern sind nicht auf biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen zurückzuführen, sondern haben gesellschaftliche Ursachen: Was uns als natürlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern vorkommt, ist vielfach dadurch bedingt, dass Frauen und Männer unterschiedliche Rollen und Positionen wahrnehmen und ihnen solche Rollen auch zugeschrieben werden. Diese Rollen, Positionen und Zuschreibungen ermöglichen unterschiedliche Zugänge zu z.B. Zeit, Geld und Entscheidungsmacht und beinhalten damit auch häufig gesellschaftliche Vor- und Nachteile.

Die Aufgabe von Gender Mainstreaming ist es daher, geschlechtsspezifische Unterschiede in den Auswirkungen der Arbeit in der Schule zu erkennen und zu verhindern, dass

  • aufgrund der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht oder der sexuellen Orientierung Vor- oder Nachteile entstehen oder durch schulische Maßnahmen verfestigt werden,
  • Personen (Gruppen) dazu gedrängt werden, sich an stereotype Vorstellungen von Geschlecht anzupassen.

Es geht damit weder um eine Gleichmacherei der Geschlechter noch um das Festschreiben von Unterschieden oder Rollenzuweisungen.

Lehren und Lernen unter Genderaspekten

Schulkultur

  • Die sexuelle Orientierung eines Menschen ist keine bewusst getroffene Entscheidung, sondern eine sich natürlich entwickelnde. Durch sie eventuell entstehende Nachteile widersprechen dem Grundgesetz und sollten bekämpft werden. (Junge) Menschen mit einer (sich entwickelnden) von der Mehrheit abweichenden sexuellen Orientierung bedürfen vor allem im Lebensraum Schule einer toleranten, verständnisvollen Grundhaltung der Gemeinschaft. Anfeindungen und Beleidigungen von Mitschüler*innen, die auf ihr vom Stereotyp abweichendes Rollenverhalten abzielen, sollen daher (auch bei „kleinen“ Zwischenfällen) von der Lehrkraft thematisiert, dokumentiert und ggf. auch geahndet werden.
  • Im Sinne des Gender Mainstreaming darf im Umgang zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen sowie zwischen dem Lehrpersonal untereinander ein sexistischer Sprachgebrauch nicht vorkommen.
  • Die gleichmäßige Besetzung mit Frauen und Männern soll in allen Gremien innerhalb der Schule angestrebt werden. Auch die Klassenvertretung soll nach Möglichkeit aus einem Klassensprecher und einer Klassensprecherin bestehen. Gleiches gilt beim Klassenleitungsteam, welches ebenfalls mit einer Klassenlehrerin und einem Klassenlehrer besetzt sein soll, um den Schülerinnen und Schülern beide Geschlechter als direkte Ansprechpartner zu bieten. Innerhalb der Vertretung durch die Eltern (Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft, Förderverein u.a.) gilt ebenfalls eine Parität beider Geschlechter als Ziel.

Die Fachkonferenzenwerden im Verlauf der Evaluation gebeten, ihre Lehrpläne zu überprüfen:

  • Unterrichtsinhalte sollen gleichermaßen Jungen und Mädchen ansprechen.
  • Es sollen Rollengegenerfahrungen bewusst gemacht werden.
  • Es soll Mut gemacht werden, auch geschlechtsuntypische Themen zu wählen.
  • Unterrichtsinhalte sollen zur kritischen Auseinandersetzung mit den Geschlechterrollen anregen.
  • Die Vielfalt der sexuellen Orientierungen sowie ein toleranter Umgang mit dieser sollen im Unterricht thematisiert werden.
  • Lehrmittel, die zukünftig eingeführt werden, sollen Geschlechtergerechtigkeit berücksichtigen.
  • Leistungen sollen frei von mädchen-/jungentypischen Verhaltenszuschreibungen gewertet werden (z.B. Sorgfalt, Ordnungssinn, soziales Verhalten, Fleiß).

Unterrichtsgestaltung

Folgende Ideen sollten im Unterricht berücksichtigt werden:

  • gleichmäßige Beteiligung von Jungen und Mädchen als „Ritual“ (Meldekette: Jungen und Mädchen nehmen sich gegenseitig dran).
  • Bildung von Zufallsgruppen bei der Sitzordnung/Gruppenarbeit.
  • homogene Gruppen bei geschlechtsspezifischen Themen (z.B. in Sexualkunde oder Sport) zulassen und fördern.
  • unterschiedliches Störverhalten von Mädchen und Jungen hinterfragen und methodisch auffangen.

Berufswahlwahlorientierung/Lebensplanung

Bei der Berufswahlorientierung sollte Folgendes berücksichtigt werden:

  • Jungen und Mädchen, die Interessen abweichend vom typischen Rollenklischee zeigen, sollten ermutigt werden, ihre Ziele zu verfolgen
  • Beiden Geschlechtern sollten Chancen und Möglichkeiten eröffnet werden, rollenuntypische Berufsfelder kennen zu lernen (z.B. Potenzialanalyse und Praktikum, Girl’s- und Boy’s-Days)
  • Jungen und Mädchen sollen lernen, tradierte Lebensentwürfe zu hinterfragen.

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